Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

24.12.21 – dh

Hoffnung
Es reden und träumen die Menschen viel
von bessern künftigen Tagen;
nach einem glücklichen, goldenen Ziel
sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
(Friedrich Schiller)

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Entbehrungen, Enttäuschungen, Leid und Verzicht bestimmten unseren Alltag. Wir haben aber auch Dinge, die sonst so selbstverständlich waren, als Glücksmomente empfunden: gesund zu sein, Hilfe bekommen zu haben oder einander begegnen zu dürfen. Es war aber auch ein Jahr voller Ideen und Kreativität. Ein Beispiel sind die wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Fenster gegenüber der Lutherkirche. Ein Spaziergang vorbei an diesen Fenstern stimmt auf wunderbare Weise auf das Weihnachtsfest ein.

            

Im Namen unseres CDU-Stadtverbandes wie auch persönlich wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familie. Kommen Sie gut und gesund ins neue Jahr.
Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Herzlichst
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Bilder und Collage © Claudia Schmidt

Mobiles Impfangebot im Januar 2022 im Daetz-Centrum Lichtenstein/Sa.

22.12.21 – cs

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

wie die Stadtverwaltung Lichtenstein [Fachbereich Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice] in ihrer Pressemitteilung informiert, findet im neuen Jahr im Daetz-Centrum, Schlossallee 2 ein mobiles Impfangebot des DRK statt.

  • 3. und 4. Januar 2022 von 9.30 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.45 Uhr

Geimpft wird ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen Biontech und Moderna. Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

⇒ Impftermine können telefonisch unter (037204) 94 14 00 vereinbart werden: am 28., 29. und 30. Dezember 2021 jeweils von 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr.

Zum vereinbarten Impftermin bringen Sie bitte den Impfausweis, Personalausweis, die Krankenversicherungskarte sowie die aktuellen und wenn möglich bereits ausgefüllten Impfunterlagen (Aufklärungsbogen und Anamnesebogen) mit.

⇒ Die Unterlagen finden Sie zum Download unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Sofern Sie keine Möglichkeit haben, die Dokumente auszudrucken, stehen diese auch zum Impftermin zur Verfügung.

Dank an alle, die das möglich machen.

Freundliche Grüße
Claudia Schmidt
Stadträtin CDU-Fraktion

Quelle – Presseinformation der Stadt Lichtenstein/Sa.

Friedrich Merz ist Gewinner der Mitgliederbefragung zum CDU-Vorsitz

21.12.2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

erstmals in der Geschichte der Bundes-CDU wurden die Mitglieder der CDU befragt, welchen der drei sich zur Wahl stellenden Kandidaten – Helge Braun, Norbert Röttgen oder Friedrich Merz – sie künftig an der Spitze unserer Partei sehen möchten. Fast 250.000 der rund 400.000 CDU-Mitglieder haben sich an der Befragung beteiligt. Friedrich Merz konnte 62,1 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis.

Die eigentliche Wahl findet auf dem Online-Bundesparteitag am 21. Januar 2022 statt.

Viele Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Bildquelle © CDU Deutschlands

Konzeptionelle Überlegungen zum Erhalt der Kinderklinik unter Einbeziehung der Pläne zur Etablierung einer Tagesklinik

13.12.2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lichtenstein am 13.12.2021 hat CDU-Stadtrat Eric Schöniger im Namen der Ratsfraktionen von CDU, SPD und DIE LINKE konzeptionelle Überlegungen zum Erhalt der Kinderklinik vorgestellt.

In seinen Ausführungen bezog er sich auf die Stadtratssitzung vom 24.11.2021 und die Verbundausschusssitzung im Städteverbund „Sachsenring“ vom 1.12.2021. In diesen Gremiensitzungen haben sich alle Stadträte und Bürgermeister gegen die Pläne zur Schließung der Kinderklinik und Umwandlung in eine Tagesklinik ausgesprochen.

Daraufhin haben Vertreter der Ratsfraktionen CDU, SPD und DIE LINKE konzeptionelle Überlegungen zum Erhalt der Kinderklinik unter Einbeziehung der Pläne zur Etablierung einer Tagesklinik erarbeitet.

Denn für die kommunalpolitischen Mandatsträger vor Ort sind die Aufgabe der vollstationären Kinderklinik und die damit verbundenen Pläne zur Umstrukturierung in eine reine Tagesklinik kein Thema. Die Statistiken der vergangenen Jahre bis 2019 belegen, dass trotz Bevölkerungsrückgang in Lichtenstein und Umgebung die Fallzahlen gestiegen sind und sich bis Corona auf einem Niveau bewegten. Die Gedanken beziehen die Pläne der Geschäftsführung mit ein und sind ein Vorschlag für eine Lösung zum Erhalt der Kinderklinik.

Dieser Lösungsvorschlag beinhaltet die Etablierung einer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit integrierter Tagesklinik am Standort Lichtenstein.

Damit kann im Zusammenwirken der stets vor Ort präsenten Kindermedizin mit Geburtshilfe und Anästhesie der bisherige hohe Sicherheitsstandard eines perinatalen Schwerpunktes bei der Neugeborenenversorgung aufrechterhalten werden.

Beide Kinderklinikstandorte (Lichtenstein/Rabenstein) können weiterhin sehr vorteilhafte Synergieeffekte bezüglich des medizinischen Spektrums, der personellen Stabilität und der Weiterbildung im ärztlichen und pflegerischen Bereich aufrechterhalten.

Vorstellbar ist, dass die Kinderklinik am Standort Lichtenstein als Abteilung bzw. Außenstelle von Rabenstein unter der Leitung der Chefärztin künftig fortgeführt wird und am Standort Lichtenstein die Stelle eines leitenden Oberarztes verbleibt. Damit sind Einsparungen im Bereich der Personalkosten verbunden. Mit dem bisherigen ärztlichen Personal können sowohl die Vordergrund- als auch die Hintergrunddienste abgesichert werden.  

Ungeachtet dessen muss bei der Suche nach Personal sowohl das ärztliche, als auch das Pflegepersonal bedacht werden.

Die Bereitschaft der in Lichtenstein tätigen Ärzte und Schwestern zum Erhalt der Kinderklinik ist außerordentlich hoch und anerkennenswert. In solch einem verantwortungsvollen Beruf, in dem es um Menschenleben geht, sind die Einstellung, Bereitschaft und Motivation neben dem Ethos und der fachlichen Ausbildung Grundpfeiler für erfolgreiches Wirken.

Die konzeptionellen Überlegungen sollen im Detail in einer Gesprächsrunde mit Vertretern aller Stadtratsfraktionen, den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft „Rund um den Auersberg“ und im Städteverbund „Sachsenring“ sowie der Geschäftsführung der DRK Krankenhaus Lichtenstein gGmbH und Vertretern des medizinischen Personals der Kinderklinik vorgestellt und diskutiert werden. Die Bürgermeister der o. g. Städte und Gemeinden haben ihre Bereitschaft bereits signalisiert.

Aufgrund der Dringlichkeit der Angelegenheit sollte der Termin noch im Dezember 2021 vor den Festtagen stattfinden.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Freundliche Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Städteverbund Sachsenring mit den Mitgliedsgemeinden Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und Lichtenstein für Erhalt der Kinderklinik

12.12.2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

in der Sitzung des Verbundausschusses haben sich die Vertreter der drei Mitgliedsgemeinden Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und Lichtenstein dafür ausgesprochen, die vollstationäre Kinder- und Jugendklinik am Standort Lichtenstein zu erhalten. In einer gemeinsam veröffentlichten Pressemitteilung sind die Beweggründe nachzulesen. Herzlichen Dank für die Unterstützung, denn jede Stimme zählt.

Viele Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Die 7. Sitzung des Stadtrates der Stadt Lichtenstein am 24.11.2021 – ganz im Zeichen des Erhalts unserer Kinderklinik

25.11.2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

die für den 15.11.2021 geplante und wegen Corona auf den 24.11.2021 verlegte Ratssitzung kannte eigentlich nur ein Thema: den Erhalt der Kinderklinik am Standort DRK Krankenhaus Lichtenstein.

Der sich damit beschäftigende Tagesordnungspunkt las sich dabei wie folgt: Führung von Sondierungsgesprächen zu möglichen Strukturveränderungen zur Zukunftssicherung des DRK Krankenhauses Lichtenstein. Sollte hier eine Art „Blankoscheck“ seitens des Rates ausgestellt werden, um die bereits öffentlich gemachten Pläne zu legitimieren?

Was sich hinter dieser Formulierung tatsächlich verbirgt, verriet die sich anschließende Debatte, die von unserem CDU-Stadtrat Eric Schöniger eröffnet wurde ⇒ siehe Redebeitrag. Sehr schnell wurde deutlich, dass sich die Ratsmitglieder aller Fraktionen sehr schwer tun, die von der Geschäftsführung der DRK Krankenhaus Lichtenstein gGmbH vorgestellten Pläne zur Umstrukturierung der Kinderklinik in eine Tagesklinik mitzutragen. Seitens der Vertreter der Geschäftsführung wurden die bereits mehrfach auch in den Medien geäußerten Gründe für die beabsichtigten Veränderungen dargelegt. Im Wesentlichen wurde dabei darauf verwiesen, dass nicht genügend Ärzte zur Verfügung stehen und damit künftig die Sicherstellung der medizinischen Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. Ob die von der Geschäftsführung präferierte Umstrukturierung tatsächlich die „richtige Entscheidung“ ist, wie zu vernehmen war, konnte nicht überzeugend dargelegt werden.

In den Redebeiträgen wurde deutlich, dass es den Stadträten und damit den Einwohnern von Lichtenstein und Umgebung wie auch dem medizinischen Personal um den Erhalt der Kinderklinik geht. Unzählige Argumente wurden dafür vorgetragen. Ein Teil der Räte fand es sehr befremdlich bzw. zeigte sich mehr als überrascht, erst so spät (Ende September) von diesen für die Einwohnerschaft unserer Stadt und der Umgebung so bedeutsamen, gar einschneidenden Überlegungen erfahren zu haben. Wenn schon Führung von Sondierungsgesprächen, dann doch bitte in Richtung Erhalt der Kinderklinik. Dass solche Überlegungen eine Rolle gespielt haben könnten, war der Diskussion nicht zu entnehmen.

Doch genau das ist es, was die Bürgerschaft verlangt. Die Diskrepanz zwischen den vorgelegten Plänen der Geschäftsführung und dem, was Rat und Bürgerschaft und wohl auch das von den Veränderungen betroffene medizinische Personal wollen, war nicht zu überhören.

Insofern war es nicht mehr verwunderlich, dass die anwesenden Stadträte aller Fraktionen der Beschlussvorlage ihre Zustimmung verweigerten. Das ist ein deutliches Signal an die Akteure. Es kann nicht sein, dass Stadträte mit Tatsachen konfrontiert werden, ohne dass es die Möglichkeit gab, andere Lösungswege zu diskutieren. Doch waren bzw. sind diese überhaupt gewollt?

Das wird sich nunmehr zeigen. Fakt ist: es gibt durchaus Überlegungen, die den Erhalt der Kinderklinik als vollstationäre Einrichtung möglich machen können. Und diese müssen auf Machbarkeit geprüft werden, und zwar gemeinsam mit Vertretern des Stadtrates, der Geschäftsführung, des medizinischen Personals und dem Bürgermeister.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Freundliche Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

 

CDU Live – die Kandidaten für den CDU-Vorsitz stellen sich vor

21.11.2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,

im Rahmen von CDU Live stellen sich die Kandidaten für den CDU-Vorsitz vor. Nutzen Sie diese Möglichkeit für Ihre persönliche Entscheidung.

  • 22.11.2021 • 18.00 Uhr • Friedrich Merz
  • 24.11.2021 • 19.30 Uhr • Norbert Röttgen
  • 25.11.2021 • 18.30 Uhr • Helge Braun

Die Vorstellung wird live übertragen auf www.cdu.de.

Viele Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Bildquelle © CDU Deutschlands

Informationen zur Mitgliederbefragung zum Vorsitz der CDU

19.11.2021 – dh

Helge Braun, Friedrich Merz, Norbert Röttgen – Wer ist Ihr Favorit?

Liebe Stadtverbandsmitglieder,

spannende Zeiten in der CDU: Der von den Kreisverbänden auf den Weg gebrachte Prozess der Mitgliederbefragung ist in vollem Gange. Die Kandidaten stehen fest. Nun ist es wichtig, dass Sie sich einbringen.

Ganz sicher haben auch Sie einen Favoriten, den Sie unterstützen und ab dem 4.12.2021 auch bestimmen wollen.

Damit Sie an der Mitgliederbefragung teilnehmen können, müssen Sie sich allerdings vorher anmelden! Sie haben dazu ein Schreiben von der CDU-Bundesgeschäftsstelle erhalten.

Falls Sie sich noch nicht getan haben sollten, ist jetzt der geeignete Zeitpunkt:

  • Wer per Briefwahl abstimmen will:
    • Die Rückmeldung zur Teilnahme muss spätestens am 26. November 2021 um 15:00 Uhr in der CDU-Bundesgeschäftsstelle eingegangen sein. Entscheidend ist dabei das Eingangsdatum, nicht das Datum des Poststempels. Einfach den zugesendeten Datenbogen ausfüllen und in den dafür vorgesehenen Rückumschlag stecken. Das Porto übernimmt die Bundespartei.
  • Wer online abstimmen will:
    • Bis zum 2. Dezember, 23:59 Uhr, können Sie den Ihnen zugesandten Link zur Anmeldung nutzen. Auch diesen finden Sie in dem Brief und zusätzlich in der E-Mail des Generalsekretärs vom 12.11.2021.

Sie haben noch Fragen oder Ihnen ist etwas unklar?

  • Auf www.vorsitz.cdu.de finden Sie Informationen rund um die Mitgliederbefragung, auch eine Übersicht mit vielen „Fragen und Antworten“.
  • Bei Problemen im Anmeldeprozess rufen Sie die Hotline der CDU an unter 030-22070-333. Dort helfen Ihnen die freundlichen Mitarbeiter/innen aus dem Konrad-Adenauer-Haus.
  • Oder Sie schreiben Sie eine E-Mail an mitgliederbefragung@cdu.de.

Herzliche Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Bildquelle © CDU Deutschlands

Öffentliche Versammlung – ein weiterer Schritt für den Erhalt der Kinderklinik in Lichtenstein

8. November 2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

selten war das Interesse der Bürgerschaft in Lichtenstein, den Ortsteilen und den umliegenden Gemeinden Bernsdorf, St.Egidien wie auch der Medien hinsichtlich unseres DRK-Krankenhauses so groß wie in den vergangenen Wochen. Trotz ungewöhnlicher Zeit haben sich zahlreiche Unterstützer auf den Weg gemacht und vor dem Krankenhaus Gesicht und Stimme gezeigt.

Grund dafür: die vor wenigen Wochen öffentlich gewordenen Pläne zur Schließung der Kinderklinik ab 1. März 2022 – dem 100. Jahr seit Bestehen des Krankenhauses in Lichtenstein. Die vordergründig genannte Begründung für diese Entscheidung sei fehlendes medizinisches Personal und die damit verbundenen Schwierigkeiten hinsichtlich der Gewinnung von Facharztpersonal. Dies habe zu den Überlegungen geführt, die Kinderklinik zu schließen und in eine  Tagesklinik umzustrukturieren.

Dabei stellt sich die Frage, was hat die Geschäftsführung unternommen, um Fachkräfte an das Krankenhaus zu binden bzw. zu gewinnen. War das überhaupt gewollt? Fakt ist: die Schließung einer Abteilung zieht die Schließung weiterer nach sich, wie den Verlautbarungen in der Freien Presse vom 30.10.2021 nachzulesen ist.  

Es geht längst nicht nur um die Kinderklinik, auch die Geburtenklinik steht bereits unter Beobachtung. Das kann und darf nicht gewollt sein.

Fachkräftemangel ist derzeit wohl eines der größten Probleme, nicht nur im medizinischen Bereich. Inzwischen gibt es wohl keinen Erwerbsbereich, der nicht mit diesem Problem zu kämpfen hat.

Die Lichtensteiner Kinderklinik gibt es seit 70 Jahren. Das Team unter Leitung von Chefarzt Dr. Harry Sirb kann auf beachtliche medizinische Erfolge verweisen und genießt hohe Anerkennung über diesen Standort hinaus. Der Zufriedenheitsgrad der jungen Patienten und deren Eltern ist außerordentlich hoch. Dem Personal bescheinigt man hohe medizinische Fachkompetenz und besonderes Einfühlungsvermögen für die ihnen anvertrauten Patienten. Nicht zu vergessen, die Nähe zu den niedergelassenen Kinderärzten in der Stadt und Region.

Welche Bedeutung die Kinderklinik für die Elterngeneration in unserer Stadt und Umgebung hat, verdeutlicht auch die Zahl der über 27.500 Petitionäre, die sich für den Erhalt der Kinderklinik aussprechen. Und das mit Recht. Es geht um unsere Kinder, um deren oftmals schnell notwendige medizinische Versorgung, wenn sie akut erkrankt sind.

Immer wieder wird in Gesprächen deutlich, wie sehr die familiäre Atmosphäre der Klinik geschätzt wird. FÜR MICH NICHT VERWUNDERLICH, denn in den 70 Jahren gab es nur drei Chefärzte – wohl auch einmalig – spricht jedoch für das gesamte Arbeitsklima.

Was wünschen wir Mitgliedern unserer Familien, unseren Freunden, Bekannten, Mitarbeitern, Vereinsmitgliedern, wenn sie Geburtstag haben? GESUNDHEIT. Und das aus gutem Grund und nicht erst seitdem das Corona-Virus unser aller Leben verändert hat. Gesundheit ist Voraussetzung für all unser Tun. Jeder von uns kann krank werden, dann sind wir froh so schnell wie möglich die notwendige medizinische Versorgung zu bekommen. Geht es dabei um ein Kind, ist die Angst und Sorge groß, nicht rechtzeitig geholfen zu bekommen. Hier wissen wir, was wir haben. Wir wissen nicht, was wir bekommen. Und wir sehen keinen Grund, diese Kinderklinik zu schließen. Es gibt aber viele Gründe, diese Kinderklinik zu erhalten.

Gesundheit lässt sich nicht in Zahlen aufwiegen, Gesundheit darf nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Gesundheit ist unser höchstes Gut.

Und dass die vergangenen beiden Jahre unter Pandemiebedingungen kein Maßstab sind, versteht sich wohl von selbst. Wer aufmerksam die Berichterstattungen in den Medien verfolgt, weiß, wie viele Kinderkliniken derzeit voll belegt sind. Denn die monatelange Isolierung von Kindern in Zeiten geschlossener Kitas und Schulen hat die Abwehrkräfte unserer Jüngsten und deren Immunsystem geschwächt. Das zeigt sich in der aktuell zunehmenden Zahl an Behandlungen junger Patienten im Krankenhaus, auch hier in Lichtenstein.

Sicher macht die demographische Entwicklung auch vor Lichtenstein und unserem LANDKREIS NICHT Halt: Dennoch muss eine Stadt wie Lichtenstein attraktiv bleiben und das nicht nur für die, die schon seit Jahrzehnten hier zu Hause sind und inzwischen ihr wohlverdientes Rentendasein genießen. Unsere jungen Menschen bleiben nur hier in dieser Stadt, ihren Ortsteilen und in den umliegenden Gemeinden, wenn sie die notwendige Infrastruktur vorfinden. Das sind Kitas, Schulen, ein gut ausgebauter ÖPNV und ein Krankenhaus wie das unsere, und zwar mit einer medizinischen Versorgung für Jung und Alt.

Das ist die Herausforderung, vor der die Verantwortlichen stehen: Geschäftsführung wie auch Mitgesellschafter Stadt. Und darüber müssen wir reden. Und zwar gemeinsam, MITEINANDER und nicht vollendete Tatsachen schaffen und hoffen, dass alle zustimmen.

Veränderung muss sein, aber nicht um jeden Preis und nicht auf Kosten unserer Kinder. Sie sind die Zukunft unserer Stadt, unserer Region.

Herzlichen Dank an die Veranstalter Eric Schöniger und Matthias Ramm, an das Organisationsteam, die Helfer und Ordner, die Polizei, die Vertreter der Medien, die zahlreichen Redner aus Lokal- und Bundespolitik sowie der Gewerkschaft verdi und an alle, die gekommen sind: FÜR DEN ERHALT UNSERER KINDERKLINIK.

Inzwischen scheint bei der Geschäftsführung ein erstes Umdenken einzusetzen. Wie MDR SACHSEN – Das Sachsenradio berichtete, sollen die Facharztstellen national und international ausgeschrieben werden.  

Herzliche Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.

Bilder © Florian Richter – Claudia Schmidt

Kurzbericht vom 36. Landesparteitag der Sächsischen Union: NEUE WEGE.FÜR SACHSEN.

7. November 2021 – dh

Liebe Stadtverbandsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

nach Eröffnung und Begrüßung durch unseren Generalsekretär Alexander Dierks hielt Prof. Dr. Bernhard Vogel eine beeindruckende Gedenkrede zu Ehren von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf. Er würdigte die herausragenden Verdienste unseres ehemaligen Landesvaters um den Freistaat Sachsen.

Wie WIR als Sächsische Union unserer politische Verantwortung für den Freistaat Sachsen in ZUKUNFT gerecht werden wollen, war Hauptthema in den Reden unseres Landesvorsitzenden Michael Kretschmer wie auch unseres Generalsekretärs und aller Bewerber um einen Platz im Landesvorstand. Denn der 36. Landesparteitag der Sächsischen Union am 6. November 2021 in Dresden stand ganz im Zeichen der Wahlen zum Landesvorstand.

Unser Landesvorsitzender Michael Kretschmer hat vor den 235 Delegierten eine engagierte Rede gehalten. Mit Blick auf das schlechte Bundestagswahlergebnis der CDU in Sachsen rief er dazu auf: NEUE WEGE zu gehen. Das setzt voraus eine stärkere Einbindung unserer Mitglieder, mehr Geschlossenheit und Teamgeist. Wir sind alle aufgerufen, diese neuen Wege mit zu gestalten und uns einzubringen.

Gastredner Markus Söder, Parteivorsitzender der CSU, verwies auf die „verbindenden Elemente“ von Sachsen und Bayern: „Wir sind Nachbarn, Freunde im Geiste und Freistaaten. Und Freistaaten wissen besser, was vor Ort zu regeln ist.“ Deutlich wurde, dass nach kritischer Analyse des Wahlergebnisses die Union „Kraft und Mut aufbringen muss, um die bürgerliche Stimme n der Opposition zu sein“, denn: Deutschland braucht eine starke Union. Carsten Körber, Mitglied des Bundestages, sprach sich ebenso für die Neuorientierung unserer Partei aus.

Und hier die Wahlergebnisse:

  • Zum Landesvorsitzenden wurde erneut Michael Kretschmer (76,35 %) gewählt.
  • Generalsekretär Alexander Dierks erhielt 75,47 % der Stimmen.
  • Um das Amt der Stellvertreter bewarben sich erfolgreich
      • Barbara Klepsch (75,81 %),
      • Christian Hartmann (81,4 %) und
      • erstmalig der neu gewählte Oberbürgermeister von Plauen Steffen Zenner, der mit einer die Delegierten begeisternden Bewerbungsrede ein herausragendes Ergebnis von 95,81 % der Stimmen erzielte.

    Zu den 20 gewählten Beisitzern im Landesvorstand gehören auch zwei Mitglieder aus unserem Kreisverband Zwickau: Beigeordneter Carsten Michaelis erhielt 63,27 % und Jan Hippold, Mitglied des Sächsischen Landtages, 60,71 %.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten und viel Kraft und Mut für die „neuen Wege“.

NEUE WEGE gehen heißt: „Mit beiden Beinen voranschreiten, sich in die neuen Aufgaben hineinknien, Rückgrat zeigen, die Arbeit auf breiten Schultern verteilen, gut zuzuhören und mit Herzblut“ gemeinsam sich auf den WEG zu machen: FÜR SACHSEN.

Viele Grüße
Dagmar Hamann
Vorsitzende CDU-Stadtverband Lichtenstein/Sa.>sup>

© Bilder Sebastian Brückner – Collagen Claudia Schmidt